Auf einem Roadtrip durch die USA ist Ihr Motorrad mehr als ein Verkehrsmittel: Es ist Ihr Sitzplatz, Ihr Stauraum, Ihr Windschutz und manchmal Ihr wichtigster Begleiter, wenn der Wind auffrischt oder die Tage länger werden. Bei Planet Ride hören wir oft dieselbe Frage: Street Glide oder Road Glide? Touring Edition? Ultra? Softail? Dieser Vergleich hilft Ihnen bei der Wahl nach Fahrstil, Körperbau und Erwartungen.
1) Die „Bagger“: Street Glide und Road Glide
Diese beiden Modelle gehören zu den beliebten Begleitern für lange amerikanische Straßen: Verkleidung, Hartschalenkoffer, entspannte Sitzposition und Langstreckenkomfort.
Street Glide
Die bekannte „Batwing“-Verkleidung ist an der Gabel befestigt. Das vermittelt ein direktes Lenkgefühl und ein typisches Harley-Davidson-Fahrerlebnis. Bei niedriger Geschwindigkeit kann sich das Gewicht stärker in der Lenkung bemerkbar machen.
Road Glide
Die „Sharknose“-Verkleidung ist am Rahmen befestigt. Die Maschine wird auf Autobahnen, insbesondere bei Seitenwind, häufig als stabiler empfunden. Die Lenkung fühlt sich leichter an, weil die Verkleidung nicht mit dem Lenker bewegt wird.
Touring Edition
Die als Touring Edition angebotenen Versionen der Street Glide und Road Glide richten sich an längere Reisen, mit Ausstattungen für Komfort, Windschutz und Alltagstauglichkeit. Welche Ausstattung tatsächlich vorgesehen ist, sollten Sie für die angebotene Maschine bestätigen lassen.
2) Street Glide Ultra: ausgeprägter Reisekomfort
Die Street Glide Ultra setzt auf Tourentauglichkeit: verstärkter Windschutz, viel Stauraum, bequeme Sitzgelegenheiten und Ausstattung für lange Fahrtage. Sie kommt infrage, wenn Sie besonderen Wert auf Komfort und Schutz unterwegs legen.
3) Heritage Softail Classic: klassischer unterwegs
Die Heritage Softail Classic steht für einen klassischeren Look und ein weniger ausladendes Fahrgefühl als die großen Touring-Modelle. Sie ist im Allgemeinen leichter und bei niedrigem Tempo handlicher, was vielen Fahrern entgegenkommt. Windschutz und Gepäckraum fallen dagegen geringer aus.
Welche Kriterien zählen auf einem Roadtrip?
Gewicht und Handhabung
- Für Rangieren und Sicherheit bei niedrigem Tempo: Heritage Softail Classic oder Street Glide genauer prüfen.
- Für Fahrten auf amerikanischen Autobahnen: Road Glide in Betracht ziehen.
Langstreckenkomfort
- Besonders komfortorientiert: Street Glide Ultra, gefolgt von den Touring Editions.
- Hoher Komfort: Street Glide und Road Glide.
- Schlichter ausgelegt: Heritage, besonders auf längeren Etappen.
Windschutz
- Umfassender Schutz: Ultra.
- Wirksamer Schutz: Street Glide und Road Glide.
- Mehr Wind spürbar: Heritage.
Gepäck und Alltagstauglichkeit
- Viel Stauraum: Ultra.
- Ein guter Mittelweg: Touring Editions sowie Street Glide und Road Glide.
- Begrenzterer Stauraum: Heritage.
Reichweite und Ausstattung
Die Reichweite hängt von Modelljahr, Motor und Fahrweise ab. Die Touring-Baureihen sind auf lange Strecken ausgelegt. Je nach Version können Infotainment oder beheizbare Griffe vorhanden sein.
Welche Harley passt zu Ihrem Profil?
- Sie sind groß und wünschen sich Platz: Road Glide oder Street Glide.
- Sie möchten sich bei niedriger Geschwindigkeit sicher fühlen: Heritage oder Street Glide prüfen.
- Sie möchten entspannt cruisen: Street Glide.
- Sie fahren viel Autobahn: Road Glide.
- Komfort hat höchste Priorität: Street Glide Ultra.
Nicolas’ Erfahrung – Geschäftsführer und Rider bei Planet Ride
Ich bin selbst eine Road Glide mit Sozius gefahren. Sie hat mir ein tolles Fahrgefühl und echten Komfort zu zweit geboten. Nach zwei Tagen kommt man gut mit ihr zurecht, aber ihr Gewicht ist keineswegs zu unterschätzen. Ich bin mit 1,75 Metern und knapp 70 Kilogramm eher leicht gebaut. Da ich normalerweise Reiseenduros unter 1.000 Kubikzentimetern und Enduromotorräder fahre, empfand ich sie als ziemlich schwer, besonders bei sehr niedriger Geschwindigkeit und erst recht mit einer Begleitperson, die größer war als ich.
Persönlich würde ich beim nächsten Mal gern eine Heritage Softail fahren, die ich leichter und beweglicher finde, auch wenn ich dafür auf einen Teil des Komforts verzichten müsste.
Mit einer Harley-Davidson durch die USA zu fahren, ist natürlich legendär. Wenn Sie sich auf einer anderen Marke wohler fühlen, ist auch das möglich. Fragen Sie uns einfach.
Welche Angaben helfen bei der Wahl Ihrer Harley für die USA?
Ihre Erfahrung zählt genauso wie Ihre Vorlieben. Nicolas’ Bericht zeigt: Ein Motorrad, das auf großen Straßen angenehm fährt, kann beim Rangieren mehr Sicherheit verlangen, besonders zu zweit. Teilen Sie unserem Team für die Beratung Folgendes mit:
- Ihr gewohntes Motorrad: welches Modell Sie fahren und wie viel Erfahrung Sie mit schweren Maschinen haben.
- Ihre Sicherheit im Stand: Ihre Körpergröße und mögliche Schwierigkeiten beim Rangieren oder langsamen Fahren.
- Allein oder zu zweit: welche Erwartungen Ihre Begleitperson an Sitz, Halt und Komfort hat.
- Ihre Route: welche Reise Sie planen, wie lange sie dauert und welchen Fahrtrhythmus Sie wünschen.
- Ihre Prioritäten: einfache Handhabung, Windschutz, Komfort zu zweit oder Stauraum.
Was sollten Sie vor der Buchung bestätigen lassen?
Fragen Sie nach der angebotenen Motorradkategorie, ob Ihr Wunschmodell bestätigt werden kann, welche Ausstattung vorgesehen ist und welche Alternativen bei Nichtverfügbarkeit infrage kommen. Die Beschreibungen in diesem Ratgeber garantieren nicht die Ausstattung Ihres zugeteilten Motorrads: Sie kann je nach Version und Modelljahr variieren.
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